Samstag, 10. September 2011


Ein Festzelt voller Schulkinder wartete gestern auf den Beginn des Kartoffelfestes zur 725 Jahrfeier in Bernsdorf. Da wurde m ir dann schon etwas mulmig. Die Kinder konnten dem Schmied über die Schulter schauen und beim Pferdebeschlagen auspassen. Beim Schafscheren und der Weiterbearbeitung der Wolle. (War unser Part). Sie konnten an einer künstlichen Kuh das Melken üben haben alles über Getreide erfahren und Kartoffeln ausgebuddelt. 


 Wir hatten uns im Festzelt niedergelassen und es kam auch noch eine sehr nette Dame mit Ihrem alten Dornröschen Spinnrad vorbei. Gleich am Anfang vielen die Erstklässler wie die Heuschrecken über uns her. Die waren überall auf einmal puhhh. Wir haben an einem alten Spinnrad getreten, Viola hat mit den Handspindeln geübt. Das war sehr schön.
Einige Kinder vor allem Jungs haben einen tollen faden gesponnen auch am Rad. Natürlich mit unserer Hilfe aber doch sehr talentiert und interessiert waren sie alle.
Sehr tolle Gespräche habe ich mit Erwachsenen geführt. Die kannten meist noch die eigene Mutter am Spinnrad und die kratzige Wolle. Sie waren doch sehr erstaunt das es auch Kuschelgarn geben kann.
Am meisten habe ich sie zum Nachdenken gebracht mit der Aussage das es früher doch eher Gebrauchsspinnen war. Also es mußte Wolle gesponnen werden um Socken zu haben oder Kleidung.
Heute ist es doch Hobby und Spaß an der Freude, da kann gefärbt werden, Artyarn gesponnen werden oder Kuschelgarn.
Wir hatten sehr viel Spaß ein rundum gelungener Tag war das.

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